Zuletzt aktualisiert am

    Wissen

    Menschen in allen Lebenssituationen.

    Im Beruf, im Alltag, im Kontakt mit Behörden, Banken oder Gesundheitsangeboten.

    Die Erfahrungen dieser Menschen zeigen, warum digitale Zugänglichkeit kein Spezialthema ist – sondern Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe.

    Menschen erleben digitale Barrieren nicht als Konzept, sondern im Alltag.

    Erzählen Sie Ihre Geschichte
    90% der Behinderungen sind nicht angeboren.Sie werden im Laufe des Lebens erworben. Es kann jeden treffen.
    «Mit 88 % wurde der überwiegende Teil der Behinderungen durch eine Krankheit verursacht. 3 % der Behinderungen waren angeboren beziehungsweise traten im ersten Lebensjahr auf. Nur 1 % der Behinderungen war auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Die übrigen Ursachen summieren sich auf 7 %.»

    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

    20%+

    der CH-Bevölkerung betroffen

    1.8 Mio

    Menschen mit Behinderung

    500'000

    ADHS (inkl. Dunkelziffer)

    170'000

    Autismus-Spektrum

    Perspektiven, die uns antreiben.

    Reale Geschichten – fiktive Darstellungen.

    Dr. Hans-Peter Zürcher

    68 Jahre · Ehem. CEO eines Pharmaunternehmens

    Sehbehinderung – Makuladegeneration

    Makuladegeneration seit 3 Jahren

    "Ich habe 40 Jahre lang Unternehmen geführt, Millionenentscheidungen getroffen, Verträge in drei Sprachen gelesen. Heute kann ich nicht mal mehr meine eigenen E-Mails lesen. Ich hätte nie gedacht, dass mir das passiert. Nie. Und jetzt sitze ich vor dem Bildschirm und fühle mich hilflos wie ein Kind. Wenn Websites nicht zugänglich sind, bin ich ausgesperrt – und das trifft mich härter, als ich je zugeben würde."
    Nahporträt eines lächelnden älteren Mannes mit grauem Haar und runder Brille vor einer hellen Wand.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    50'000+

    Menschen in der Schweiz leiden an Makuladegeneration. Die meisten sind erfolgreiche Menschen, die nie damit gerechnet haben.

    Mariama Diallo

    47 Jahre · Sozialarbeiterin

    Sehbehinderung

    Stark sehbehindert seit 12 Jahren

    "Die meisten Websites sind für mich wie verschlossene Türen. Wenn ich mit meinem Screenreader nicht durchkomme, muss ich jedes Mal jemanden um Hilfe bitten – für einen Arzttermin, eine Rechnung, eine Bewerbung. Das ist nicht Unabhängigkeit. Das ist Abhängigkeit, jeden Tag aufs Neue."
    Nahporträt einer Frau mittleren Alters mit dunkler Haut und kurzem Haar, ruhiger Blick in die Kamera.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    Lukas Meier

    23 Jahre · Mathematikstudent an der ETH Zürich

    Sehbehinderung – Farbfehlsichtigkeit

    Rot-Grün-Blindheit (Deuteranopie)

    "Wenn ich in der Statistik-Vorlesung Kuchendiagramme analysieren soll, sehe ich nur verschiedene Grüntöne. Rot, Orange, Grün – für mich ist das alles dasselbe. Ich muss dann meine Kommilitonen fragen, was die Daten bedeuten. Das ist peinlich. Dashboards, die nur auf Farben setzen, schliessen mich komplett aus. Dabei wäre es so einfach: Muster, Beschriftungen, Kontraste."
    Junger Mann mit Brille, kurzem braunem Haar und Bart lächelt; im Hintergrund eine helle Universitätshalle mit Studierenden.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    8%

    aller Männer und 0.5% der Frauen sind farbfehlsichtig. In der Schweiz betrifft das über 350'000 Menschen – oft unerkannt, weil 'man damit leben kann'.

    Barbara Lehmann

    52 Jahre · Ehem. Finanzchefin, heute Beraterin

    Kognitive Einschränkung – Hirnverletzung

    Konzentrationsprobleme nach Hirntumor-OP

    "Vor fünf Jahren war ich CFO mit 200 Mitarbeitenden. Dann kam der Tumor. Nach der Operation war nichts mehr wie vorher. Heute brauche ich doppelt so lange für alles. Komplexe Formulare überfordern mich. Aber ich bin nicht dumm geworden – mein Gehirn arbeitet nur anders. Websites, die klar strukturiert sind, geben mir meine Würde zurück."
    Frau mittleren Alters mit kurzem grauem Haar sitzt in einem modernen Büro vor einem Panoramafenster mit Stadt- und Bergblick.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    16'000

    Menschen erkranken jährlich in der Schweiz an Hirntumoren oder erleiden Hirnverletzungen. Viele davon waren vorher in Führungspositionen.

    Marco Brunner

    29 Jahre · Marketing-Manager

    Neurodivergenz – ADHS

    ADHS, diagnostiziert mit 24

    "Wenn eine Website unübersichtlich ist, bin ich nach 30 Sekunden raus. Nicht weil ich nicht will – mein Gehirn schaltet einfach ab. Klare Strukturen, logische Navigation – das ist für mich der Unterschied zwischen 'ich schaffe das' und 'ich gebe auf'."
    Junger Mann mit kurzem braunem Haar lächelt vor einem Schreibtisch mit Computerbildschirm.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    5–7%

    der Schweizer Bevölkerung haben ADHS – inkl. Dunkelziffer bis zu 500'000 Personen. Die meisten sind nicht diagnostiziert.

    Nina Frei

    31 Jahre · Startup-Gründerin

    Neurodivergenz – ADHS

    ADHS, spätdiagnostiziert mit 28

    "Mein ADHS hat mir geholfen, ein Unternehmen zu gründen – die Energie, die Kreativität, das Querdenken. Aber es macht mich auch wahnsinnig, wenn ich ein Formular ausfüllen muss und die Seite plötzlich springt oder mich mit Pop-ups bombardiert. Dann bin ich weg. Für immer. Unternehmen verlieren Kunden wie mich, ohne es zu wissen."
    Junge Frau mit Brille lächelt vor einem Whiteboard mit bunten Post-its in einem Coworking-Raum.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    5–7%

    der Schweizer Bevölkerung haben ADHS – inkl. Dunkelziffer bis zu 500'000 Personen. Die meisten sind nicht diagnostiziert.

    Sarah Keller

    31 Jahre · Grafikdesignerin

    Neurodivergenz – Autismus

    Autismus-Spektrum, spätdiagnostiziert

    "Unvorhersehbare Pop-ups, blinkende Werbung, versteckte Menüs – das ist für mich wie Lärm im Kopf. Ich brauche Klarheit und Konsistenz. Wenn eine Website bei jedem Besuch anders aussieht, kann ich sie nicht benutzen. Es ist nicht Bequemlichkeit – es ist Notwendigkeit."
    Junge Frau mit langen blonden Haaren sitzt an einem Designer-Arbeitsplatz vor einem grossen Bildschirm, im Hintergrund eine Pinnwand mit Mustern und Bildern.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    1–2%

    der Bevölkerung sind im Autismus-Spektrum. In der Schweiz sind das ca. 85'000–170'000 Menschen, viele davon unerkannt.

    Tobias Meier

    35 Jahre · Software-Entwickler bei einer Grossbank

    Neurodivergenz – Autismus

    Autismus-Spektrum

    "Ich entwickle selbst Software – und trotzdem scheitere ich an vielen Websites. Nicht weil ich sie nicht verstehe, sondern weil sie inkonsistent sind. Ein Button, der mal links, mal rechts ist. Farben, die sich ändern. Das kostet mich Energie, die ich nicht habe. Gute Struktur ist für mich wie Sauerstoff."
    Junger Mann mit Brille und kurzen blonden Haaren am Schreibtisch vor zwei Bildschirmen mit Programmiercode, im Hintergrund Berge.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    1–2%

    der Bevölkerung sind im Autismus-Spektrum. In der Schweiz sind das ca. 85'000–170'000 Menschen, viele davon unerkannt.

    Peter Widmer

    58 Jahre · Ehem. Fabrikarbeiter, heute Hausmann

    Hörbeeinträchtigung

    Schwerhörig nach 35 Jahren Industrielärm

    "Videos ohne Untertitel, Podcasts ohne Transkript – das ist für mich Ausschluss. Ich habe 35 Jahre in lauten Fabriken gearbeitet, jetzt höre ich fast nichts mehr. Aber lesen kann ich noch. Gebt mir Text, und ich bin dabei."
    Älterer Mann mit grauem Haar und Hemd steht vor einem hölzernen Schweizer Chalet mit Garten und grünem Bergpanorama.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    10%

    der Schweizer Bevölkerung haben eine Hörbeeinträchtigung – das sind über 800'000 Menschen.

    Dr. Elisabeth Frey

    45 Jahre · Oberärztin Kardiologie

    Hörbeeinträchtigung

    Beidseitige Schwerhörigkeit seit Kindheit

    "Ich rette Leben, aber ich kann keine Webinare besuchen, die keine Untertitel haben. Keine Podcasts hören, die kein Transkript bieten. Als Ärztin muss ich mich ständig weiterbilden – und werde trotzdem ausgeschlossen. Das ist nicht nur ärgerlich, das ist diskriminierend."
    Ärztin mit schulterlangem blondem Haar in blauer Klinikkleidung und Stethoskop in einer Krankenhausstation mit Bergblick.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    10%

    der Schweizer Bevölkerung haben eine Hörbeeinträchtigung – das sind über 800'000 Menschen.

    Luca Steiner

    17 Jahre · Lehrling Elektroniker

    Kognitive Einschränkung – Legasthenie

    Lese-Rechtschreib-Schwäche

    "Wenn ich einen Text dreimal lesen muss und immer noch nicht verstehe, wo ich klicken soll, dann schäme ich mich. Einfache Sprache und klare Symbole helfen mir. Ich bin nicht dumm – mein Gehirn arbeitet einfach anders."
    Jugendlicher mit kurzen blonden Haaren in einer Elektronik-Werkstatt mit Bauteilen, Oszilloskopen und Werkbänken im Hintergrund.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    Ruth Müller

    73 Jahre · Pensionierte Lehrerin

    Ältere Nutzer

    Altersbedingte Einschränkungen

    "Meine Enkel sagen immer 'Oma, das ist doch einfach'. Aber für mich ist nichts einfach. Die Schrift ist zu klein, die Buttons zu nah beieinander, und wenn ich was falsch klicke, finde ich nicht mehr zurück. Dann fühle ich mich dumm – obwohl ich 50 Jahre lang gearbeitet habe."
    Ältere Frau mit weissem Haar und Brille sitzt lächelnd in einem Sessel vor einer Bücherwand mit gerahmten Fotos.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    Ernst Baumgartner

    79 Jahre · Pensionierter Gymnasiallehrer

    Ältere Nutzer

    Tremor, nachlassende Sehkraft

    "Ich habe 40 Jahre Latein und Geschichte unterrichtet. Heute zittern meine Hände so stark, dass ich kleine Buttons nicht treffen kann. Meine Augen werden schlechter. Aber mein Verstand ist noch da. Ich möchte online Zeitung lesen, mit meinen ehemaligen Schülern in Kontakt bleiben. Warum macht man mir das so schwer?"
    Älterer Mann sitzt mit aufgeschlagenem Buch an einem Tisch vor einem Kamin mit lodernden Flammen und Bücherregalen.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    1.6 Mio

    Menschen in der Schweiz sind über 65 Jahre alt. Bis 2040 werden es 2.7 Millionen sein.

    Fatima Al-Hassan

    38 Jahre · Pflegehelferin

    Andere Muttersprache

    Deutsch als Zweitsprache

    "Komplizierte Formulierungen, Fachbegriffe, lange Sätze – das verstehe ich oft nicht, obwohl ich seit 8 Jahren hier lebe. Wenn Websites einfach schreiben, fühle ich mich endlich dazugehörig. Als ob die Schweiz auch für mich gemacht wäre."
    Frau mit rosafarbenem Kopftuch in einem Pflegeheim, im Hintergrund eine Pflegekraft und eine ältere Person im Rollstuhl.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    25%

    der Schweizer Bevölkerung haben eine andere Muttersprache als Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch.

    Emmanuel Osei

    32 Jahre · Informatik-Student, ehem. Flüchtling

    Andere Muttersprache

    Deutsch als Drittsprache

    "Ich spreche fünf Sprachen, habe einen Bachelor in Informatik aus Ghana. Aber deutsche Behördenwebsites? Die verstehe ich manchmal nicht. Nicht weil ich dumm bin – weil sie unnötig kompliziert sind. Einfache Sprache ist nicht für 'einfache Menschen'. Sie ist für alle."
    Junger Mann mit dunkler Haut in einem grossen Computerraum mit Reihen von Studierenden an Bildschirmen.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    25%

    der Schweizer Bevölkerung haben eine andere Muttersprache als Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch.

    Vinh Nguyen

    52 Jahre · Bauarbeiter

    Nutzung unter Stress

    Chronischer Stress, geringe digitale Routine

    "Nach 10 Stunden auf der Baustelle soll ich noch online ein Formular ausfüllen. Wenn das nicht auf Anhieb klappt, vergesse ich es. Nicht weil es mir egal ist – ich bin einfach zu müde, um mich durchzukämpfen. Einfache Websites respektieren, dass nicht jeder frisch und ausgeruht ist."
    Bauarbeiter mit beiger Kappe steht vor einem Baugerüst an einer Baustelle.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    30%

    der erwerbstätigen Bevölkerung fühlen sich häufig oder sehr häufig gestresst. Unter Stress sinkt die kognitive Leistungsfähigkeit um bis zu 50%.

    Sandra Vogel

    34 Jahre · Alleinerziehende, Teilzeit-Kassiererin

    Nutzung unter Stress

    Chronischer Zeitmangel, Überlastung

    "Ich habe zwei Kinder, einen Job, keinen Partner. Wenn ich abends um 22 Uhr endlich Zeit habe, online etwas zu erledigen, und die Website kompliziert ist – dann lass ich es. Ich habe keine Energie für schlechtes Design. Barrierefreiheit ist auch für erschöpfte Menschen."
    Frau in grauem Pullover hält in einer Küche ein Smartphone in der Hand.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    30%

    der erwerbstätigen Bevölkerung fühlen sich häufig oder sehr häufig gestresst. Unter Stress sinkt die kognitive Leistungsfähigkeit um bis zu 50%.

    Claudia Roth-Baumann

    44 Jahre · Architektin, eigenes Büro

    Motorische Einschränkung – Geburtsfehler

    Ohne rechten Arm geboren (Dysmelie)

    "Ich entwerfe Gebäude, leite ein Team von 12 Leuten, gewinne Architekturpreise. Aber wenn eine Website Drag-and-Drop verlangt oder zwei Hände braucht – dann bin ich raus. Ich benutze Tastatur und Sprachsteuerung. Websites, die nur für Maus-Nutzer gebaut sind, schliessen mich aus. Und ich bin erfolgreicher als die meisten, die sie designen."
    Architektin mit dunklem Haar im Blazer in ihrem Büro, umgeben von Architekturmodellen aus Karton, Bauplänen und einem CAD-Bildschirm.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    1.7 Mio

    Menschen in der Schweiz haben eine motorische Einschränkung. Viele davon können keine Maus bedienen.

    Patrick Hofer

    33 Jahre · Fullstack-Entwickler

    Motorische Einschränkung – Unfall

    Eingeschränkte Handbeweglichkeit nach Kletterunfall

    "Vor drei Jahren bin ich beim Klettern abgestürzt. Sehnen gerissen, Nerven beschädigt. Heute kann ich meine rechte Hand nur noch eingeschränkt bewenden. Ich programmiere jetzt vor allem mit der linken Hand und Tastenkombinationen. Websites ohne Keyboard-Navigation? Die kann ich nicht testen, nicht nutzen, nicht empfehlen. Ironisch, wenn man bedenkt, dass ich selbst Entwickler bin."
    Eine erhobene Hand vor zwei Bildschirmen mit Programmiercode, Tastatur und Maus auf dem Schreibtisch.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    Martina Schneider

    36 Jahre · Juristin, Spezialistin für Arbeitsrecht

    Lichtempfindlichkeit – Albinismus

    Albinismus mit extremer Lichtempfindlichkeit

    "Weisse Hintergründe mit schwarzer Schrift – für die meisten völlig normal, für mich eine Qual. Meine Augen schmerzen nach Minuten. Ich brauche den Dark Mode, um überhaupt arbeiten zu können. Websites, die keinen Dark Mode anbieten oder zu viel Weiss haben, kann ich einfach nicht nutzen. Dabei bin ich Anwältin – ich muss täglich stundenlang am Bildschirm arbeiten."
    Frau mit hellblondem Haar im weissen Blazer lächelt vor einem Regal mit juristischen Büchern.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    1:17'000

    Menschen haben Albinismus. Fast alle sind extrem lichtempfindlich und auf kontrastreiche, dunkle Oberflächen angewiesen.

    Florian Kägi

    28 Jahre · Lehrer für Mathematik und Physik

    Epilepsie – Photosensitiv

    Photosensitive Epilepsie

    "Blinkende Banner, schnelle Animationen, automatisch startende Videos – das kann bei mir einen Anfall auslösen. Keinen kleinen. Einen richtigen epileptischen Anfall. Ich habe gelernt, Websites sofort zu schliessen, wenn etwas blinkt. Aber manchmal kommt es zu schnell. Websites, die WCAG-Richtlinien ignorieren, können mich buchstäblich ins Krankenhaus bringen."
    Junger Lehrer im Anzug steht lächelnd vor einer Tafel mit mathematischen Formeln, im Vordergrund ein Schüler.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    80'000

    Menschen in der Schweiz haben Epilepsie. Bei etwa 3% davon können blinkende Lichter Anfälle auslösen.

    Ernst Widmer

    71 Jahre · Pensionierter Spitzenkoch, ehem. Küchenchef

    Ältere Nutzer – Digitale Exklusion

    Keine digitale Routine, gezwungene E-Banking-Nutzung

    "40 Jahre lang habe ich in Spitzenküchen gearbeitet, zwei Gault-Millau-Punkte erkocht, ein Team von 15 Leuten geführt. Computer? Brauchte ich nie. Jetzt schliessen überall die Bankfilialen. Meine wurde letztes Jahr dichtgemacht. Sie sagen: 'Machen Sie E-Banking.' Aber ich verstehe diese Formulare nicht, diese Codes, diese Apps. Ich muss jedes Mal meinen Enkel anrufen, damit er mir hilft, eine Rechnung zu bezahlen. Ein erfolgreicher Mann, 71 Jahre alt, und ich kann nicht mal selbstständig meine Rechnungen bezahlen. Das ist demütigend."
    Älterer Mann mit Brille und weisser Kochschürze lächelt in einer Profiküche mit Gewürzregal.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    25%

    der über 65-Jährigen in der Schweiz nutzen kein E-Banking – viele davon nicht freiwillig. Mit jeder Filialschliessung werden sie weiter ausgeschlossen.

    Leonie Huber

    26 Jahre · Studentin Soziale Arbeit

    Mehrfacheinschränkung – Sehbehinderung & Motorik

    Albinismus mit starker Kurzsichtigkeit und leichtem Tremor

    "Meine Augen sind extrem lichtempfindlich, ich sehe selbst mit Brille nur etwa 20%. Dazu zittern meine Hände leicht – kleine Buttons oder enge Dropdown-Menüs sind für mich unmöglich. Wenn eine Website unruhig gestaltet ist, mit grellen Farben oder starken Kontrasten, bekomme ich Kopfschmerzen. Ich brauche Dark Mode, grosse Klickflächen und eine klare Struktur. Das ist nicht Luxus – das ist Voraussetzung, damit ich überhaupt studieren kann."
    Junge Frau mit hellblondem Haar und schwarzer Brille in einer Bibliothek, im Hintergrund zwei Studierende beim Lernen.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    3-4%

    der Bevölkerung haben mehrere Einschränkungen gleichzeitig. Diese 'Mehrfachbetroffenheit' wird bei der Gestaltung von Websites oft vergessen.

    Samuel Brunner

    25 Jahre · Mitarbeiter in geschützter Werkstatt

    Kognitive Einschränkung – Trisomie 21

    Trisomie 21 mit Lernschwierigkeiten und leichter Sehschwäche

    "Ich brauche einfache Wörter und klare Bilder. Wenn eine Website zu viele Menüs hat oder alles blinkt, verstehe ich nicht, wo ich klicken muss. Meine Betreuerin hilft mir manchmal, aber ich möchte das alleine können. Ich bin stolz, wenn ich selber eine Bestellung mache. Aber viele Websites sind zu schwer für mich. Das macht mich traurig."
    Junger Mann und junge Frau lachen gemeinsam Arm in Arm auf einer sonnigen Strasse in einem Schweizer Dorf mit Berg im Hintergrund.
    KI-generiert –
    aber aus dem wahren Leben

    1:700

    Geburten weltweit sind von Trisomie 21 betroffen. In der Schweiz leben rund 9'000 Menschen mit Down-Syndrom – viele möchten digitale Dienste selbstständig nutzen.

    Werden Sie selbst Botschafter

    Möchten Sie selbst Botschafter werden und Ihre Geschichte erzählen? Wir freuen uns auf Sie!